So gut wie jede feste Arzneiform landet zunächst im Magen. Was es mit der Magenstraße auf sich hat und wie diese das Anfluten von festen Arzneiformen beeinflusst, erklärte Professor Dr. Werner Weitschies beim Fortbildungskongress Pharmacon Meran.
Eins vorneweg: »Der Magen ist kein Resorptionsorgan«, betonte der Technologe von der Universität Greifswald – und ergänzte direkt eine Ausnahme: Das seit vergangenem Jahr verfügbare orale Semaglutid-haltige Präparat Rybelsus® werde Herstellerangaben zufolge im Magen resorbiert. Möglich macht dies der zugesetzte »extrem basische« Hilfsstoff SNAC, der Novo Nordisk zufolge eine Art Läsion der Magenschleimhaut bewirken soll, über die Semaglutid dann resorbiert wird. »Ich glaube nicht daran«, sagte allerdings Weitschies. Hier weiterlesen…