Pharmakogenomik wird vielfältig eingesetzt – etwa, um die richtige Dosis von Arzneistoffen zu ermitteln, die Wirksamkeit zu verbessern, Toxizität zu vermeiden und zielgerichtete Therapien zu entwickeln. Beispiele lieferte Professor Dr. Matthias Schwab beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran.

Wie relevant eine genetische Variante sein kann, zeigte der klinische Pharmakologe vom Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie in Stuttgart am Beispiel von 5-Fluorouracil (5-FU). Mehr als 80 Prozent des Zytostatikums werden rasch über das Enzym Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD) inaktiviert. Fällt dieses aus, kommt es zu schwerster Toxizität. Hier weiterlesen…