Cannabis-Konsumenten besorgen sich ihre Droge zunehmend auf Privatrezept von dubiosen Internetplattformen. Die Apotheken sitzen dabei zwischen allen Stühlen. Mögliche Auswege aus der Situation wurden bei der Expopharm diskutiert.
Der Joint kommt heute oft nicht mehr aus dem Stadtpark, sondern aus der Apotheke: So kann man – zugespitzt – eine Praxis zusammenfassen, die seit der Entlassung von Medizinalcannabis aus der Betäubungsmittelpflicht üblich geworden ist. Auf telemedizinischen Plattformen lässt sich mit ein paar Klicks ein Anamnesebogen ausfüllen, ein Arztkontakt erfolgt nur pro forma und schon erhält man entweder ein Privatrezept oder (über eine angeschlossene Versandapotheke) direkt die gewünschten Cannabis-Blüten per Post. Hier weiterlesen…