Frauengesundheit war das übergeordnete Thema mehrerer Veranstaltungen am letzten Nachmittag der Expopharm. Deutlich wurde: Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern spielen in der Pharmazie noch eine zu geringe Rolle – meist zum Nachteil der Frauen.
Frauen bekommen im Vergleich zu Männern oft später ihre Diagnose und erhalten in der Folge oftmals schlechtere Therapien. Außerdem leiden sie häufiger unter Nebenwirkungen und haben ein anderes Schmerzempfinden. Das hoben Tilly Duderstadt, Filialleiterin der Nordring Apotheke in Berlin, und ihre Kollegin vom Verbund »Apotheken mit Herz«, Olivia Peter aus der Lichtenberg Apotheke, hervor. Selbst in der Forschung würden männliche Mäuse bevorzugt, weil der weibliche Zyklus womöglich die Untersuchung störe, berichteten sie. Hier weiterlesen…