Herz-Kreislauf-Erkrankungen äußern sich bei Frauen oft anders als bei Männern. Dennoch orientieren sich Diagnostik und Wahrnehmung vielerorts noch am männlichen Krankheitsbild. Welche Folgen das hat und warum geschlechtersensible Medizin Leben retten kann, erläuterte eine Kardiologin beim Pharmacon in Meran.

Männer werden anders herzkrank als Frauen – mit Folgen, die sich bis heute in einer tendenziell höheren Sterblichkeit von Frauen niederschlagen. Dies ist nicht nur auf physiologische, sondern auch auf soziokulturelle Faktoren zurückzuführen, wie Dr. Vera Regitz-Zagrosek, Seniorprofessorin an der Berliner Charité, in ihrem Vortrag veranschaulichte. Hier weiterlesen…