Während die Koalition die Apotheken mit einem höheren Kassenabschlag belasten will, gibt es zur versprochenen Honorarerhöhung noch immer keinen Entwurf. Dabei würde es den Apotheken auch mit 9,50 Euro Fixum im kommenden Jahr nicht wesentlich besser gehen, wie der Apothekenwirtschaftsbericht 2026 zeigt.
Die mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geplante Erhöhung des Kassenabschlags von 1,77 auf 2,07 Euro bedeutet einen Verlust von 166 Millionen netto pro Jahr. Das entspricht etwa 3 Prozent der GKV-Apothekenvergütung. Laut Kabinettsentwurf soll der Abschlag zum Jahreswechsel und unbefristet angehoben werden. Hier weiterlesen…