Geschlechtsspezifische Unterschiede beeinflussen Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln in relevantem Ausmaß. Zurzeit wird das jedoch noch nicht ausreichend berücksichtigt – auch weil entsprechende Daten fehlen.

Geht es in der Medizin und Pharmazie um die Unterschiede zwischen Frauen und Männern, spielen sowohl das biologische Geschlecht (Sex) als auch das soziokulturelle Geschlecht (Gender) eine Rolle. Beides muss berücksichtigt werden, will man für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Pharmakotherapie erreichen. Welche Aspekte dabei wichtig sind, führte Dr. Dirk Keiner, Chefapotheker am St. Georg Klinikum in Eisenach, beim Pharmacon in Meran aus. Hier weiterlesen…